Infektionsschutzkonzept für Gottesdienstorte, in denen öffentliche Gottesdienste gefeiert werden.

Dieses Infektionsschutzkonzept ist individuell für jede Gemeinde erstellt mit den entsprechenden Besonderheiten.

Die Grundlage dieses Infektionsschutzkonzeptes bildet die „Bischöfliche Anordnung für die Feier der Eucharistie, von Wort-Gottes-Feiern und anderen Gottesdiensten nach der Lockerung der aktuellen Beschränkungen“ vom 30.04.2020. Die Bischöfliche Anordnung ist Teil dieses Infektionsschutzkonzeptes und als Anlage 1 diesem Schutzkonzept beigefügt.
Alle in der Bischöflichen Anordnung benannten Vorgaben sind für diesen Gottesdienst verbindlich festgelegt. Sofern die Bischöfliche Anordnung eine Gestaltungsmöglichkeit durch die Kirchengemeinde bietet, wird diese im Folgenden konkretisiert.

Aufgrund der aktuell gültigen Anordnungen zur Beschränkung der Teilnehmer(innen)zahl von Gottesdiensten wird jeden  Gottesdienstort der Seelsorgeeinheit die Zahl der Sitzplätze aufgeführt. Paare und Familie besetzen, da sie zusammen sitzen können einen Platz. Daher sind verschiedene Plätze auch für zwei und mehr Personen vorbereitet, bzw. es gibt auch ganze Bänke für Familien.

Anspruch auf einen Gottesdienstbesuch gibt es nur bei Voranmeldung in den jeweiligen Pfarrbüros, in deren Gemeinden die Gottesdienste stattfinden. Bitte Öffnungszeiten beachten. Anmeldungen nach der letzten Bürozeit vor dem Gottesdienst werden nicht berücksichtigt.

Es wird gewährleistet, dass nur die gekennzeichneten Plätze besetzt werden. Die Bänke oder Sitzgelegenheiten sind so gekennzeichnet, dass der Mindestabstand von mindestens zwei Metern nach allen Seiten eingehalten werden kann. Alle Gottesdienstteilnehmer/innen müssen Sitzplätze haben.

Es werden für jeden Gottesdienst Ordner/innen benannt und beauftragt, die Einhaltung der Hygiene-, Zugangs- und Abstandsregeln zu gewährleisten. Die Ordner/innen werden sorgfältig ausgewählt und vom Verantwortlichen zur Einhaltung dieses Schutzkonzeptes in ihre Aufgaben eingewiesen. Zudem werden die Umsetzung und ggf. auftretende Problemlagen nach den jeweiligen Gottesdiensten besprochen.
Der Einsatzplan der jeweiligen Ordner/innen ist im Pfarrbüro dokumentiert.
 

Folgende Maßnahmen sind festgelegt worden, damit es beim Betreten und Verlassen des Gottesdienstraums zu keinen Ansammlungen an den Eingängen kommt:

Die Ordner sorgen dafür, dass die Gottesdienstteilnehmer am Beginn des Gottesdienstes eine Schutzmaske tragen, einzeln hineingehen, die Handdesinfektion benutzen, sich in die Teilnehmerliste eintragen und sich auf die gekennzeichneten Plätze setzen.

Für Kinder zwischen dem sechsten und 15. Geburtstag (also einschließlich der 14-jährigen Kinder) reicht die bisherige Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske). Das Tragen einer medizinischen Maske gilt für Jugendliche ab 15 Jahre. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen.

Am Ende des Gottesdienstes, alle einzeln hinausgehen sollen und sich nicht zu Gruppen versammeln sollen und auch dann wieder die Handdesinfektion nutzen sollen.


Damit der Kommuniongang unter Wahrung der Abstandsregeln auch dann gewährleistet ist, wenn nicht alle Mitfeiernden die Kommunion empfangen möchten, ist folgende Vorgehensweise festgelegt worden:
Der Zelebrant, bzw. Kommunionhelfer bittet vor der Austeilung darum, dass immer einzeln aus den Bänken, von vorne angefangen, herauskommen und vorkommen. Vor dem Pfarrer ist eine Abstandsmarkierung, damit der Kommunionausteilende mit gestrecktem Arm die Kommunionübergibt. Zudem trägt er dabei ein Schutzmaske.


Die Hygienevorschriften der Bischöflichen Anordnung vom 30.04.2020 werden beachtet, den Gottesdienstteilnehmer/innen auf geeignete Weise bekannt gemacht und von den Gottesdienstteilnehmer/innen ggf. durch die Ordner/innen eingefordert.
 

Bad Wildbad, im März 2021