4. bis 5. Oktober 2019: Radtour über Worms nach Bingen, Eibingen und Rochusberg

Eibingen ist das Benediktinerkloster, welches hoch über Bingen in den Weinbergen thront und in dem die Schwestern heute noch nach der Benediktusregel leben, wie einst Hildegard von Bingen, die gegenüber auf dem Rupertsberg vor fast 1000 Jahren lebte und wirkte.

Dort in der Nähe ist auch die Rochuskapelle, eine Wallfahrt, auf der Menschen im Gebet Zuflucht vor den Seuchen der damaligen Zeit suchten. Ein spiritueller Ort mit einer grandiosen Umgebung wartet mit ihren Ispirationen auf uns.

Diese beiden Ziele wollen wir mit unseren neuzeitlicht Pferden besuchen. Dazu nehmen wir die Flussradwege Neckar und Rhein. Die Bahn bringt uns am Freitag Vormittag zum Startpunkt nach Bietigheim. Dann geht es zum Neckar. Eine Übernachtung soll uns nach 65 km im Bildungshaus Neckarelz in Mosbach für den nächsten Tag an Leib und Seels stärken.

Am Samstag fahren wir 102km über Heidelberg nach Worms, wo wir um 18 Uhr die Sonnabendmesse im Kaiserdom erleben dürfen.

Am Sonntag fahren wir 70 km mit Station Rochusberg nach Eibingen und Bingen.

Am Sonntag dann die Kür mit dem Besuch der Reliquien der Heiligen Hildegard von Bingen in Bingen und einem Besuch des Klosters Eibingen mit der eindrucksvollen Klosterkirche, lest:

Die Kirche der Abtei St.Hildegard wurde in den Jahren 1900-1908 im Auftrag des Fürsten Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (1834-1921), einer der führenden Persönlichkeiten des deutschen Katholizismus im 19.Jahrhundert, errichtet.Fürst zu Löwenstein, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, an historischer Stätte die Tradition der Klöster der hl.Hildegard neu zu beleben, beauftragte P.Ludger Rincklake (1850-1927), Mönch der Abtei Maria Laach und von Beruf Architekt, mit Planung und Durchführung des Kirchenbaus. Die Grundsteinlegung erfolgte am 2.Juli 1900; eingeweiht wurde die Kirche am 7.September 1908. Die Innenausmalung nahm mehrere Jahre, 1907-1913, in Anspruch und stand unter der Leitung von P.Paulus Krebs (1849-1935), Beuron, eines Schülers des berühmten Malermönches P.Desiderius Lenz (1832-1928), des Begründers der Beuroner Kunstschule. Die Eibinger Klosterkirche gilt als sein Hauptwerk und als eine der gelungensten Gesamtkompositionen der Beuroner Kunstschule.

Die Abteikirche St. Hildegard ist nach dem Vorbild der alten Basiliken im romanischen Stil erbaut. An das Presbyterium der Kirche schließt sich nach Norden hin der Nonnenchor an, in dem die Benediktinerinnen siebenmal am Tag zum Chorgebet zusammenkommen. Der Chor wie auch die ihm gegenüberliegende südliche Chorwand wurden in den sechziger Jahren restauriert. Die Wandmalereien wurden in diesem Teil der Kirche übermalt, so daß die Gesamtkomposition der Kirchenausmalung in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr erhalten ist.
Den Besucher der Abtei werden zunächst die beiden mächtigen, 48 Meter hohen Türme der Kirche beeindrucken. Wie die gesamte Kloster- und Kirchenanlage sind sie aus Bruchstein erbaut, der aus dem Steinbruch innerhalb des Klostergartens gewonnen wurde.

Von Bingen fahren dann stündlich Züge nach Mainz, von wo aus wir über Karlsruhe wieder die Heimfahrt antreten.

Bitte unbedingt bis 15. September verbindlich anmelden. Teilnehmerzahl ist auf 6 begrenzt:

Per Mail bei diakon(ät)posteo.de

Euer Günter Duvivier